Mittwoch, 17. Juli 2013

Papierschöpfen mit Blüten & Gräsern

  E i g e n e s      P a p i e r s c h ö p f e n
 Step-by-Step-Anleitung mit Bildern
Geeignet für Kinder!


D I Y  -  T U T O R I A L

Material - Liste:

Altpapier z.B.Zeitung,Eierkarton,Obstschalen
je 1x Bottich,Schöpfgefäß,Eimer,Pürierstab,
Spritzschutzsieb,Wäscheständer,Schwamm
6 Liter kaltes Wasser
saubere Einwegputzlappen
Verschiedene Blätter, Blüten, Gräser
und wer möchte: 2 Bretter und belieb.Lebensmittelfarben,Handroller

Step-by-Step- Anleitung:



Schritt 1:
Vorbereitung für die benötigte Pulpe (Papierbrei),beginnt man am besten schon am Vortag oder mind. 2-3 Std zuvor!
Das Altpapier in kleine (ca 2-3 cm) Schnipsel zerkleinern und im Eimer über Nacht oder für 2-3 Std einweichen. 
Selbst habe ich das Wasser 1- 2 x erneuert als sich die Tinte im Wasser löste, damit das Papier etwas heller wird. 
Mit gem. Kaffee bekommt man einen nostalgischen Effekt und mengt man Lebensmittel-/Textilfarben zu, wirds bunt ;)!
Schritt 2:
Mit einem Pürierstab wird die Papiermasse im Verhältnis 1:6 (Papier/Wasser) zu einem Brei verarbeitet.
Je feiner der Faserbrei und je besser er im Wasser gelöst wird, desto Dünner wird das Papier am Ende.
 Schritt 3:
Mit einem Schöpfbehältnis die graue Pulpe auf ein Spitzschutzsieb gießen. Für Rechteckiges Papier gibts Schöpfrahmen.
Den Brei ca. 5-10 min. abtropfen lassen.
Nur bei Klumpbildung vorsichtig mit der Hand nacharbeiten, sonst besser unberührt lassen!

Schritt 4:
Mit Lebensmittelfarbe lassen sich nun Akzente zusätzl. setzen und mit Blüten & Blättern tolle Bilder, Lesezeichen oder Fotorahmen gestalten. Die Deko-Elemente nur ganz sanft an den Brei drücken damit keine Risse und Löcher entstehen.
Zum Nachbessern von Rissen usw. empfiehlt sich behutsam mit einem Schwamm leicht nachzubessern.




Schritt 5:
Nun wird das Pfannensieb mit dem Papierbrei von einem Putzlappen komplett bedeckt und mit den flachen Hand behutsam festgedrückt (Wasserreste rausdrücken!). Den gleichen Effekt hat ein Handroller an dieser Stelle. In der Fachsprache nennt man diesen Vorgang "Gautschen".
(Hierbei sollte man Kindern etwas helfen!)


Schritt 6:

Zwischen die beiden Bretter wird  nun der Putzlappen mit der Pulpe gelegt und überschüssiges Wasser ausgepresst.
Diesen Schritt habe ich selbst nicht angewand. Es klappte auch prima nur mit dem reinen Händedruck auf dem Putzlappen/Sieb.

Schritt 7:

Nun sind Wind und  Sonne gefragt! Das Ganze wird nun zum Trocknen auf den Wäscheständer aufgehongen und sobald das Papier getrocknet ist vorsichtig abgelöst.
Nun kann das eigene Papier weiterverarbeitet werden.
 


Tipps: 
1. Zum Beschreiben eigent sich ein Kugelschreiber besser als ein Füller, da das selbstgemachte Papier sehr saugfähig ist.
 

2. Für Lesezeichen, Fotorahmen etc. ... Die Pulpenmenge beim Schöpfen um das 2-4-fache erhöhen, damit es dicker & reißfester wird.

 

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